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ORCID (Open Researcher and Contributor ID)

Akademisches Identitätsmanagement erscheint zeitaufwendig, da Autorenprofile kontinuierlich gepflegt werden müssen, um sie aktuell zu halten. ORCID versucht, den Aufwand des Publikationsmanagements zu minimieren.

Die ORCID iD ist eine eindeutige Kennung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Autorenidentifikation kann mit dem Digital Object Identifier (DOI) als numerischer Code für Publikationen verglichen werden. Das DOI-System ist ein ISO-Standard und im wissenschaftlichen Publikationsprozess weit verbreitet. ORCID ist offen, nicht kommerziell sowie plattformübergreifend und gewährleistet die eindeutige Zuordnung einer Person zu ihrer Forschungsleistung.

Sie haben die volle Kontrolle. Bis auf den Namen und die ORCID iD – beide sind immer öffentlich –  können sämtliche ORCID-Record-Angaben im Hinblick auf die Sichtbarkeit selbst verwaltet werden. ORCID sorgt für mehr Vernetzung und erspart Ihnen dabei sehr viel Zeit und Arbeit.

Die Vorteile im Überblick:

  • Eindeutige Identifizierung und Zuordnung von Publikationen
  • Disambiguierung von Personennamen beispielsweise bei Namensgleichheiten und/oder -änderungen sowie unterschiedlichen Schreibweisen
  • Gesamtbild der Beiträge einer oder eines Forschenden unabhängig von Arbeitgebern
  • Digitales Curriculum Vitae
  • Integration in Manuskriptdienste (Nature, Springer, PLOS, IEEE, Wiley etc.)
  • Funding: Nutzen Sie Ihre ORCID iD bei Anträgen und Berichten für Forschungsförderer oder Drittmittelgeber. Dies verringert Ihren Arbeitsaufwand deutlich, denn Sie können so Fördergebern Zugriff auf Ihr Profil und Ihre dort dokumentierte Forschungsarbeit gewähren.
  • Aktuelle Publikationslisten: „Trusted parties“ wie DataCite und Crossref bieten einen Service an, der automatisch Publikationen in Ihr ORCID-Profil einträgt.

Ein weiterer interessanter Nebeneffekt: Verwenden Sie Ihre ORCID iD in der wissenschaftsbezogenen Kommunikation zum Beispiel bei der Anmeldung zu Konferenzen oder verweisen Sie statt ausführlicher Informationen zum wissenschaftlichen Werdegang auf Ihre ORCID iD.

Mittlerweile hat sich ORCID zu einem De-facto-Standard etabliert. Das Positionspapier Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID (ORCID) der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) beschreibt und beleuchtet kritisch die unterschiedlichen Aspekte von ORCID.