DEAL-Verträge

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Die Bergische Universität Wuppertal ist den aktuellen DEAL-Verträgen mit den Verlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley beigetreten. Das bedeutet:

  • Alle Mitarbeitende und Studierende der Hochschule haben vollständigen Zugriff auf ca. 2.500 Elsevier-, ca. 2.800 Springer-Nature- und ca. 2.000 Wiley-Subskriptionszeitschriften.
  • Wissenschaftler*innen können ihre Forschung unmittelbar im Open Access publizieren – und zwar zu günstigeren Konditionen im Vergleich zu den Listenpreisen der Verlage.

Eine Überblick über Verträge, Konditionen und Hintergründe bieten die Seiten des DEAL-Konsortiums.

Alle aktuellen DEAL-Verträge (Laufzeit 2024 – 2028) beruhen auf einem sog. Paper-Charge-Modell: Für jeden Artikel, der von einem BUW-Mitglied eingereicht und zur Veröffentlichung angenommen wird, muss die Universität eine vertraglich festgelegte Gebühr zahlen, die je nach Verlag und Zeitschriftentyp variiert. Diese Gebühr wird dem betreffenden Mitglied von der Bibliothek weiterberechnet, es besteht jedoch die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung durch den Publikationsfonds.

Häufige Fragen zu den DEAL-Verträgen

Nein, das ist nicht möglich. Auch für sog. Opt-Out-Artikel fallen die vertraglich vereinbarten Gebühren an.

Im Jahr 2024 fallen voraussichtlich unten aufgeführte Kosten pro Aufsatz (Research Article) an. Zusätzlich wird für jeden Aufsatz eine Servicepauschale (PDF-Datei) i. H. v. 119 EUR brutto von der MPDL Services gGmbH erhoben.

Elsevier

Die Zeitschriftenkategorie entnehmen Sie bitte Spalte C der Titelliste (XLSX-Datei).

Hybride Zeitschriften

  • „Core Hybrid“: 2.795,00 EUR brutto.
  • „CP/TL Hybrid“ (Marken „Cell Press“ & „The Lancet“): 7.675,50 EUR brutto.

Reine Open-Access-Zeitschriften

  • „Core Gold“: Listenpreis (XLSX-Datei) abzgl. 20 % Rabatt zzgl. 19 % USt.
  • „Cell Press Gold“ und „The Lancet Gold“ (Marken „Cell Press“ & „The Lancet“): Listenpreis (XLSX-Datei) abzgl. 15 % Rabatt zzgl. 19 % USt.

Springer Nature

Das Publikationsmodell entnehmen Sie bitte Spalte H der Titelliste (XLSX-Datei).

Hybride Zeitschriften (Springer Open Choice)

  • „Hybrid (Open Choice)“: 3056,56 EUR brutto

Reine Open-Access-Zeitschriften (BMC, SpringerOpen)

  • „Fully Open Access“: s. Spalte J der Titelliste zzgl. 19 % USt.

Wiley

Hybride Zeitschriften (Wiley OnlineOpen)

Die Tier-Einstufung finden Sie in der Titelliste (XLSX-Datei) im Tabellenblatt „PAR Hybrid Tier List“ (Spalte C).

  • Tier 1: 3.684,24 EUR brutto
  • Tier 2: 3.157,92 EUR brutto
  • Tier 3: 2.573,12 EUR brutto
  • Kosten Übersetzungen Angewandte Chemie: 1842,14 EUR brutto

Reine Open-Access-Zeitschriften (Wiley Open Access)

  • s. Spalte N im Tabellenblatt „Included“ der Titelliste zzgl. 19 % USt.

Nein. Die jeweilige Publikationsgebühr fällt nur einmal pro Aufsatz an und muss von der am DEAL-Konsortium teilnehmenden Einrichtung gezahlt werden, wenn dieser von einem ihrer Mitglieder eingereicht und zur Veröffentlichung akzeptiert wird. Falls der*die einreichende Autor*in  mit einer anderen Einrichtung affiliiert ist, entstehen Ihnen keine Kosten.

Die Publikationskosten werden Ihnen intern von der Bibliothek berechnet, sobald dort die Sammelrechnung des Verlages vorliegt. Für Artikel in allen reinen Open-Access-Zeitschriften und in hybriden Zeitschriften der Marken „Cell Press“ und „The Lancet“ erhalten Sie die Rechnung nach Quartalsende, für Artikel in allen anderen Zeitschriften im Folgejahr.

 

Ja. Die Publikationsgebühren für Aufsätze in allen DEAL-Zeitschriften sind förderfähig – unabhängig davon, ob sie in einer hybriden oder einer reinen Open-Access-Zeitschrift erschienen sind. In der Regel können Sie den Antrag stellen, sobald die Rechnung beglichen wurde (Antragsformular, PDF-Datei, nur im Hochschulnetz verfügbar).

Die Verlage haben auf folgenden Webseiten umfangreiche Informationen zusammengestellt, wie Sie bei Einreichung des Manuskripts als berechtigt erkannt werden, unter einer DEAL-Vereinbarung zu publizieren:

Wir empfehlen Ihnen, die Creative-Commons-Lizenz CC-BY zu vergeben. Diese Lizenz steht im Einklang mit der Berliner Erklärung und sichert die größtmögliche Nachnutzungsmöglichkeit für Ihr Werk.

Aufgrund von Rechtsunsicherheiten und Einschränkung der Verbreitungsmöglichkeiten raten wir Ihnen von der Auswahl der „non-commerical“-Varianten CC-BY-NC und CC-BY-NC-ND ab. Eine ausführliche Erläuterung der Problematik finden Sie z. B. hier.

Ja. Es existieren mit weiteren großen Verlagen Transformationsverträge, die den Lesezugriff auf Subskriptions-Zeitschriften und die Open-Access-Publikationsmöglichkeit kombinieren (daher oft auch Read&Publish-Verträge genannt). Diese Verträge sind je nach Verlag unterschiedlich gestaltet – einige sehen derzeit z. T. keine artikelspezifische Publikationsgebühr vor und Autor*innen der Hochschule können in den entsprechenden Zeitschriften kostenfrei im Open Access publizieren. Außerdem hat die Bibliothek Rahmenvereinbarungen mit Open-Access-Verlagen abgeschlossen, die Autor*innen Rabatte auf die APC sichern. Eine Übersicht finden Sie hier.

Der Open-Access-Transformationsprozess an der Bergischen Universität Wuppertal wird gefördert durch die DFG. Förderprogramm: „Open-Access-Publikationskosten“ (Laufzeit 2022 – 2024), Projektnummer: 491454146

Weitere Infos über #unibibwuppertal: